Allgemeines:

Das Patrise Patienten-Identifikationssystem PAIS bindet vorhandene KIS-Lösungen und elektronische Patienten-akten über entsprechende Schnittstellen an mobile Terminals an.

So stehen die benötigten Daten und Informationen allen berechtigten Anwendern im gesamten Klinikbereich mobil zur Verfögung.

Mit diesem innovativen System lassen sich zahlreiche An-wendungen sinnvoll umsetzen. Nachfolgend sind dazu einige Beispiele genannt.


Zuordnung von Blutbeuteln:

Dem Patient wurde über das System die Gabe von Blut verordnet. Dazu wird ein passender Blutbeutel unter Berücksichtigung aller notwendiger Faktoren (Blutgruppe, Allergien, etc.) eindeutig ausgewählt.

Vor dem Öffnen des Blutbeutels erfolgt die Erfassung des Identcodes auf dem Patientenarmband. Auf dem Handscanner erscheint die Anzeige der Blutbeutelvergabe und welcher Blutbeutel zu verwenden ist.

Dieser wird nun gescannt und dessen Code mit dem System abgeglichen! Bei Auswahl eines falschen Blutbeutels erfolgt eine akustische und/oder optische Fehleranzeige auf dem Handscanner, beim richtigen Blutbeutel eine korrekte Quittung.

Das versehentliche Öffnen oder gar die Gabe eines falschen Blutbeutels wird so zuverlässig verhindert. Dadurch erhöht sich die Sicherheit des Patienten wesentlich. Darüber hinaus werden erhebliche Kosten durch den Verlust falsch geöff-neter Blutbeutel vermieden.

Weiterhin ist der verwendete Blutbeutel dem Patienten nun direkt zugeordnet und in den betreffenden Dokumentatio-nen automatisch hinterlegt.


Zuordnung von Implantaten im OP:

Dem Patient wurde über das System ein bestimmtes Implantat zugeordnet. Vor dem Öffnen der Verpackung erfolgt die Erfassung des Identcodes auf dem Patienten-armband. Auf dem Handscanner erscheint die Anzeige der angeordneten Operation und des zu verwendenden Implantats. Dieses wird nun ebenfalls gescannt und dessen Code mit dem System abgeglichen! Bei Auswahl eines falschen Implantats erfolgt eine akustische und/oder optische Fehleranzeige auf dem Handscanner, beim richtigen Implantat eine korrekte Quittung.

Das versehentliche Öffnen oder gar die Verwendung eines falschen Implantats wird so prinzipiell verhindert. Weiterhin ist die Verwechslung des Patienten im OP praktisch ausge-schlossen. Dies vermeidet hohe Kosten für die erneute Sterilisation falsch geöffneter Implantate. Weiterhin ist das verwendete Implantat dem Patienten nun direkt zugeordnet und in den betreffenden Dokumentationen automatisch hinterlegt.


Zuordnung von Medikamentengaben:

Dem Patient wurden über das System bestimmte Medika-mente zugeordnet. Vor dem Öffnen der Vergabe erfolgt die Erfassung des Identcodes auf dem Patientenarmband. Auf dem Handscanner erscheint die Anzeige der zu verabrei-chenden Medikamente.
Diese werden nun ebenfalls gescannt und deren Codes mit dem System abgeglichen! Bei Auswahl eines falschen Medikaments erfolgt eine akustische und/oder optische Fehleranzeige auf dem Handscanner, beim richtigen Medika-ment eine korrekte Quittung.

Das versehentliche Verabreichen eines falschen Medika-ments wird so verhindert. Dies erhöht die Sicherheit des Patienten wesentlich. Insbesondere können so allergische Reaktionen auf versehentlich vergebene falsche Medikamente vermieden werden.

Weiterhin ist das verwendete Medikament dem Patienten nun direkt zugeordnet und in den betreffenden Dokumen-tationen automatisch hinterlegt.


Bestellung und Zuordnung von Mahlzeiten:

Mahlzeiten werden über das Scannen des Patientenarmban-des direkt erfasst. Auf dem Handscanner werden die für den Patienten zulässigen Mahlzeiten, z.B. Diäten, angezeigt und stehen zur Auswahl zur Verfügung.

Bei der Essensvergabe erfolgt zunächst die Erfassung des Identcodes auf dem Patientenarmband. Auf dem Hand-scanner erscheint die Anzeige der ausgewählten Mahlzeit.
Diese wird nun ebenfalls gescannt und deren Code mit dem System abgeglichen. Bei Auswahl einer falschen Mahlzeit erfolgt eine akustische und/oder optische Fehleranzeige auf dem Handscanner, bei der richtigen Mahlzeit eine korrekte Quittung.

Das versehentliche Verabreichen einer falschen Mahlzeit wird so zuverlässig verhindert. Die Verabreichung der korrekten Mahlzeiten immer sicher gestellt. Weiterhin ist die verabreichte Mahlzeit dem Patienten nun direkt zugeordnet und in den betreffenden Dokumentationen automatisch hinterlegt.


Leistungserfassung bei Diagnosen und Behandlung:

Vor der Untersuchung durch den zuständigen Arzt erfolgt die Erfassung des Identcodes auf dem Patientenarmband. Auf dem Handscanner erscheint nun die Möglichkeit zur Eingabe von Diagnosen. Diese kann über Auswahlmenüs oder über das Scannen von Code-Tabellen erfolgen.

Die Diagnosen stehen dem System nun direkt zur Verfügung und können den entsprechenden DRG's zugeordnet werden. Ebenfalls können hier auch direkt Behandlungen, weitere Untersuchungen und Medikamente verordnet werden.

Bei den entsprechenden nächsten Schritten ist die Vorge-hensweise ähnlich. Z.B. bei einer nachfolgenden Röntgen-Untersuchung wird nach dem Scannen des Patienten-armbands die angeordnete Untersuchung angezeigt. Die Untersuchung selbst und das Ergebnis werden direkt erfasst und stehen nun im System zur Verfügung. Doppelte Unter-suchungen werden vermieden!

Analog dazu werden auch alle betreffenden Behandlungen erfasst. Mit der durchgehenden Erfassung aller Daten mit direkter Zuordnung zum Patienten werden Dokumentations-fehler, insbesondere bei späteren Dateneingaben zuverläs-sig vermieden.

Alle Diagnosen und Leistungen sind zentral abrufbar, eine Abrechnung der DRG's wird sofort und einfach möglich. Dies verhindert die umfangreiche Bindung von Kapital durch lange Abrechnungszeiträume. Als ganz wesentlicher Faktor ist auch die lückenlose Dokumentation zu sehen, die sowohl der Einrichtung als auch den behandelnden Ärzten eine zusätzliche Sicherheit gibt.

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